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  3. 2008

Welche Zukunft hat Strom aus der Wüste?

2008-02-22

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Strom in den großen Wüsten der Welt zu gewinnen, ist eine gewaltige Vision. Entworfen hat sie als Erster der deutsche Physiker Reinhard Dahlberg. Nach seinen Plänen sollten in der Sahara Solarzellen Strom erzeugen.

Frage von Wolfgang Oberlin
Welche Zukunft hat Strom aus der Wüste?

Von FOCUS-Redakteur Michael Odenwald Ein Teil davon würde genutzt, um aus Wasser per Elektrolyse Wasserstoff zu gewinnen, der durch Rohrleitungen oder per Tankschiff nach Europa transportiert wird. Mit dem restlichen Strom sollte aus dem Wüstensand Silizium hergestellt werden, der Rohstoff für Solarzellen. In automatischen Fabriken würden daraus Paneele für riesige Solarplantagen gefertigt. Der Flugzeugkonstrukteur Ludwig Bölkow, der 1983 eine Stiftung für Ökotechnologie gründete, rechnete aus, dass es zur Deckung des Weltenergiebedarfs genüge, in Nordafrika eine Million Quadratkilometer (zwei Drittel der Fläche Algeriens) mit Solarzellen zu bepflastern.

Foto Solarkraftwerk in Mungyong in Südkorea

Spanien braucht Wasser

2008-02-19

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In Spanien regnet es nicht. Wenn es in den nächsten Wochen so bleibt, wird dieses Halbjahr das trockenste seit 60 Jahren werden, kündigte die Staatliche Wetterforschungsagentur am Freitag an. "Spanien leidet unter der schlimmsten Dürre der letzten Jahrzehnte", sagt Jaime Palop, Spaniens oberster Wasserpolitiker. Die 1300 Stauseen, die das Land mit dem Großteil seines Trinkwassers versorgen, sind nur zu gut 44 Prozent gefüllt, etwa ein Viertel weniger als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Und die Lage wäre noch viel dramatischer, wenn es nicht zwischen Oktober 2006 und April 2007 wie aus Kübeln gegossen hätte. Seitdem lacht die Sonne.

Leere Stauseen und die Angst vor der Trockenheit

2008-02-15

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Madrid. Die "Huerta" von Murcia ist berühmt. Von hier kommt Gemüse bester Qualität auf die Tische von Madrid bis Valencia, Malaga bis Pamplona. Die Huerta ist Spaniens Gemüsegarten Nummer eins. Dennoch hat Murcia ein Problem.

"Agua para todos" steht auf Transparenten, die von Balkonen und Fassaden hängen. Die ganze Stadt scheint damit zugehängt. "Agua para todos" heißt: Wasser für alle. Daran herrscht Mangel. Der Slogan richtet sich gegen die Verteilungspolitik der Zentralregierung, die den chronisch trockenen Südosten verdorren lässt, wie man in Murcia meint. In diesem Jahr ist der Wassermangel besonders schlimm. Denn sogar Spaniens größter Fluss meldet Niedrigwasser. Im Einzugsbereich des Ebro hat es im Winter zu wenig geregnet. Schon fürchtet Barcelona um sein Trinkwasser, werden aberwitzige Pläne geschmiedet wie etwa Tankschiffstransporte von den Entsalzungsanlagen im andalusischen Almería nach Katalonien. Schon im März soll in Barcelona das Trinkwasser rationiert werden, wenn es bis dahin nicht regnet.

Spanien auf Dürre vorbereitet

2008-02-12

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Besonders angespannt ist die Lage durch Wassermangel in Katalonien und anderen Gegenden entlang der Mittelmeerküste sowie im Zentrum des Landes.

madrid (SN, dpa).

Vor zwei Jahren ragte die alte Dorfkirche von Sant Roma nur mit der obersten Spitze aus dem Wasser des Stausees von Sau heraus. Mittlerweile trocknete die Talsperre nördlich von Barcelona jedoch so weit aus, dass das gesamte Kirchengebäude freigelegt wurde. Neben der Kirche sind auch Ruinen von Häusern des Dorfes zu sehen, das vor fast 50 Jahren aufgegeben wurde und in dem Stausee versank. Die Talsperre ist nicht einmal mehr zu einem Fünftel gefüllt.

Technik als Brücke der Kulturen

2008-02-22

EUROPA IM NAHEN OSTEN – DER NAHE OSTEN IN EUROPA Die Technikwissenschaftliche Klasse der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet in ihrer Reihe „Tag der Technikwissenschaften“ eine Konferenz zu dem Thema „Europa im Nahen Osten – Der Nahe Osten in Europa: Technik als Brücke der Kulturen“.